Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

Betroffene Kinder versuchen häufig, sich die Schreibweise von Wörtern durch Auswendiglernen zu merken. Hier sind Grenzen bald erreicht. Spätestens, wenn ungeübte Diktate oder Aufsätze geschrieben werden, führt diese Strategie zum Schiffbruch.

Je früher eine Lese-Rechtschreibschwäche erkannt wird, desto leichter erhält das Kind wieder Anschluss in der Schule. In kleinen, sicheren Schritten muss das Lesen und Rechtschreiben aufgebaut werden, so dass ein zuverlässiges Fundament entsteht. Das Lerntempo richtet sich dabei ganz nach den Möglichkeiten des  Kindes.

 

Der Aufbau des Lesens und Schreibens

Zunächst erstelle ich ein Fehlerprofil des Schülers, das die Grundlage für den Therapieaufbau bildet. Rhythmische

Sprech- und Bewegungsübungen und einprägsame Sinneswahrnehmungen sind wichtige Elemente, um das Lesen

und Rechtschreiben zu verankern.

 

Aus folgenden Elementen setze ich
den Lese-Rechtschreibaufbau zusammen

• Erlernen von Lautgebärden

• Rhythmisches Silbenschwingen

• Therapeutische Sprechübungen

• Hörübungen zur Lautwahrnehmung

• Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau

• Lautgetreue Rechtschreibförderung nach C. Reuter-Liehr

 

Die Lernvoraussetzungen fördere ich durch Übungen

• aus der Extra-Stunde von Audrey McAllen

• aus dem Formenzeichnen der Waldorfpädagogik

• aus dem therapeutischen Wasserfarbenmalen

• aus der Rota-Therapie nach Doris Bartel

 

 

Beachten Sie, ob bei Ihrem Kind charakteristische Fehler auftauchen...

...in der Rechtschreibung

• Kein sicheres lautgetreues Schreiben

• Vertauschung klang- und formähnlicher Buchstaben (b-p, d-b)

• Dasselbe Wort wird immer wieder anders geschrieben

• Vermehrtes Üben bringt keinen Erfolg

...beim Lesen

Das Verschleifen von Buchstaben gelingt nur mühsam

Das Kind rät statt zu lesen und versteht nicht, was es liest

Häufige Wörter werden nicht gespeichert, sondern immer wieder neu erlesen

 

  

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